Ágnes Heller (1929–2019) war eine ungarische Philosophin und Soziologin. Sie verstand den Alltag als Bereich jener Tätigkeiten und Beziehungen, durch die Menschen sich selbst reproduzieren und an der Reproduktion der Gesellschaft mitwirken. Ihr Ansatz verbindet individuelle Routinen und Sozialisation mit gesellschaftlichen Konventionen und Strukturen.